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Zum Glück besteht der Spitzensport aus vielen komplexen Teilen und wenn der eine Teil für kurze Zeit weg fällt, kann man einfach mehr in andere Bereiche investieren. Ich habe selten in meinem Leben so viel ins Mental-Training investiert wie bisher, habe noch nie so viel in die Rumpf und Beinachsen-Stabilität gesetzt und bin auch noch nicht so vertieft in gewisse Laufkonzepte gegangen, wie in den letzten Wochen.

Was mache ich im Moment?
Was ich aber auch mehr machen kann im Moment ist der Kontakt zu anderen tollen Menschen pflegen.
So zum Beispiel durfte ich vor kurzer Zeit bei der Berner Premiere von Bänz Friedli und dem neuen Programm „was würde Elvis sagen“ dabei sein. Bänz habe ich letztes Jahr „kennengelernt“, als wir für unseren Gönner-Abend noch einen special-Guest gesucht haben.
Ich stehe offen dazu, mir gefällt die Art wie er auftritt, wie er schreibt und was er übers Leben und über die Ironie gewisser Punkte darin denkt. Mich fasziniert vor allem auch der Werdegang und die Vielseitigkeit solcher Persönlichkeiten. Sei es nun ein Firmengründer, der bei Null angefangen hat und 10 Jahre später ein Unternehmen mit 15 Angestellten hat oder sei es ein Kabarettist, der zuerst nur für diverse Heftli und Magazine Kolumnen geschrieben hat und seit 5-6 Jahren selber auf der Bühne auftritt – solche Menschen zeigen mir, dass der Biss im Spitzensport nichts anderes als „normal“ sein kann im ganzen Leben.

Ich kann das Programm von Bänz Friedli allen nur wärmstens empfehlen.
Wo er wann auftritt findet ihr auf seiner website: www.baenzfriedli.ch 
Während zwei Stunden werden diverse Themen aus der aktuellen Thematik, der Politik, der Vergangenheit und auch einige uns allen bekannte „Szenarien“ thematisiert und auf amüsierende Art und Weise „bearbeitet“.
Bänz erzählt keine Witze oder macht sich nicht über gewisse Dinge lustig. Er schildert mit etwas Witz und teilweise zünischen Akzenten Tatsachen und Fakten, die man so zwar kennt, aber noch nicht wirklich betrachtet hat.
Seine Art als Mensch ist per se schon amüsierend und so werden nach wenigen Minuten alle Lachmuskeln angekurbelt.

Ich kümmere mich im Moment auch etwas Mehr um meine Verpflichtungen den Sponsoren gegenüber.
Lege Bahnen für Events mit Kids, welche im Frühling stattfinden werden und bin auch gerne als Organisator für Klubtrainings zuständig.
So komme ich spazierend immer noch in den Wald und bin begeistert, wie schön es im spät-Winter sein kann.
Die Reha läuft langsam an und ich bin froh, dass mein Körper so schnell vom 110% Training am Limit auf „Erholung und Regeneration“ umstellen kann.

Während dem Reha-Training bin ich immer froh um Motivationen und so war es ein riesen Aufsteller, als ich im Kraftraum den zur Zeit verletzten FC Thun Captain (Dennis Hediger) treffen durfte und sehen konnte, wie man mit solchen Verletzungen umgeht.
Toll, wie offen Spitzensportler sind und wie man aus unterschiedlichsten Bereichen etwas lernen kann!