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Aufholjagd im Dunkeln
Die Jukola 2018 ist bereits wieder vorbei. Der Höhepunkt der Raskt tog team Saison war ein aufregendes, ernüchterndes aber vor allem auch tolles Erlebnis! An die Resultate vom Vorjahr anzuknüpfen vermochten wir leider nicht ganz. Wir blieben mit dem 52. Rang weit ausserhalb der angestrebten Top30 Platzierungen. Allerdings gibt es viel positives aus dieser Nacht zu nehmen und auch einen ordentlichen Schwung an Motivation und Zuversicht für die kommenden Wettkämpfe im finnischen Gelände und in Lettland. Hier kurz eine Zusammenfassung des tollen Wochenende mit dem Heim und Familienclub ol norska:

Während 3 Tagen haben wir uns hier in Finnland auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet und den letzten Schliff geholt.
Was wir in diesen Tagen gemacht haben, kann man bei unserer täglichen Berichterstattung nachschauen:
https://www.youtube.com/channel/UCHpuVFOEnraDImMAWS0cokw

Die Trainings liefen mir weniger gut, als erhofft. Aber genügend gut, um Selbstvertrauen zu tanken für die Aufgabe der dritten Strecke. Mit Lukas Diener und Jönu Geissbühler vor mir war ich positiv eingestellt, dass ich früh auf meine Strecke geschickt werde. Leider passierte auf der ersten Strecke kurz vor Schluss ein Fehler und so waren wir nach zwei Strecken auf dem 152. Rang.
Mein Rennen lief mir von Beginn an sehr gut. Im Postenraum beim ersten Posten hatte ich eine kurze Schrecksekunde, konnte aber einen gröberen Fehler vermeiden. Danach war ich auf der Arbeitsschiene unterwegs und kam sehr gut voran. Ich sah nie Läufer, die ähnlich schnell liefen wie ich. Fehler passierten mir keine weiteren, nur zwei schlecht gewählte Routen kosteten mich noch 2 resp. 1 Minute. Am Ende spürte ich, dass die Energie für 75 Minuten mehr als nur reicht und lief sehr zufrieden an 72 Stelle ins Ziel. Mit einem Rückstand von 7 Minuten auf Gustav Bergmann (Streckenzeit) darf ich zufrieden sein.
Die Aufholjagd der norska-Boys reichte zwischenzeitlich noch unter die Top50 – am Ende resultierte der 52. Platz.
GPS | Rangliste

Fazit
Wie man im Abschlussinterview sehen kann, sind wir nicht ganz zufrieden mit dem Rang.
Immerhin streben wir in naher oder ferner Zukunft ein Rang in den Top 20 resp. Top 10 an.
Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich und so gehen wir alle mit einem positiven Gefühl nach Hause.
Insbesondere auch, weil unsere Frauen ein starkes Rennen zeigten und sich einmal mehr in Mitten der Weltbesten Clubs platzierten (Rang 6)! Dies zeigt eindrücklich, dass das Projekt RTT funktioniert und wir einen spannenden und richtigen Weg gehen.

Für mich bleibt am Schluss die Bestätigung, dass es sich lohnt mit den Jungs und Mädels zusammen zu laufen, mit denen man das ganze Jahr zusammen trainiert. Die Stimmung im Team war einmal mehr hervorragend und ich denke, dass das Gefüge „RTT“ nicht nur an Leistungen, sondern viel mehr auch an Zusammenhalt und „Chitt“ gebunden ist.
Es wird weiter gehen und wir werden besser werden!

Ein riesen grosses Dankeschön an das Staff des RTT! Allenforan an Brünu, Ürsu, Ursli, Dänu, Mätthu und Märggu, für die Betreuung vor Ort und im ganzen Jahr. Aber auch an die super Köchinnen und ans ganze RTT Team, aber auch an die vielen treuen Klubkollegen daheim, die vor dem TV das Rennen fast durchgehend live mitverfolgt haben!