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Das tolle Wintertraining stagnierte leider Ende Februar. Nach dem harten Trainingsblock im Februar musste ich mein Training aufgrund einer Überbelastung gänzlich zurücksetzen. Starke Knieprobleme machen mir seither zu schaffen. Eine genaue Diagnose konnte man zu Beginn leider nicht endgültig definieren. Wenn man also meinen Namen auf einer Rangliste der bisherigen Läufe im 2019 sucht, findet diesen leider nirgends.

Die Knieschmerzen sind leider relativ identisch, wie meine Probleme in der Juniorenzeit. Ein Läuferknie (Schmerzen auf der Knie-Aussenseite). Dank einem super medical Staff konnte ich sofort viele detonisierende und behandelnde Massnahmen beginnen. Leider wirkten diese Massnahmen alle sehr langsam und nicht ganz zufriedenstellend.

Alternativen zum Training sind auch Wanderungen...
... Ausflüge in die Berge (mit der Bahn hoch und runter)
... im Schnee sein und die Sonne geniessen
... beim Ruhen und erkunden der Natur
Knieprobleme mit verschiedenen Therapien
Endlich wieder joggen - auch wenn es nur kurz ist

Jetzt 2.5 Monate nach den ersten Beschwerden / Schmerzen kann ich langsam wieder anfangen mit einem „Trainingseinstieg“. Der Aufbau startete mit Joggings à la 10x1 Minuten (mit einer Minute Geh-Pause) und steigerte sich nun sehr langsam aber stetig. Zur Zeit bin ich bei etwa 30 Minuten schmerzfreie Trainings angelangt. Alternative Trainingseinheiten füge ich ebenfalls langsam aber stetig zum Trainingsalltag hinzu.
Bis ich allerdings wieder auf dem normalen Niveau angelangt bin, wird es noch einige Zeit dauern.
Aus diesem Grund muss ich leider auf die Selektionsläufe für den Weltcupauftakt verzichten. Dementsprechend werde ich auch den Weltcupblock verpassen. Ich hoffe, dass ich bis zur Jukola Mitte Juni wieder auf einem geringfügigen Niveau im Wald angelangt bin. Da ich mich aber nicht unter Druck setzen und den Aufbau so gefährden möchte, definiere ich momentan keine Ziele für die nächsten Wochen.

Training mit der OLG Pfäffikon in Steffisburg
"Familienfest" am 3-Tage OL über Ostern mit dem Klub
Mit der OL Norska an der 10mila und Rang 47 nach Hause!
Als Trainer an der 10mila mit Mätthu Niggli zusammen

Wer sich nun fragt: was macht denn ein Spitzensportler, wenn er nicht sein normaler Trainingsumfang hat?
Nun ich durfte spannende Präsentationen für die Scherler Elektro AG sowie die OLG Pfäffikon durchführen. Ebenfalls habe ich einige OL-Trainings für den Klub vorbereitet und mich in der „Nachwuchsbetreuung“ beim 3-Tage OL im Elsass über Ostern beweisen. An der 10mila wechselte ich die Seite und probte mich als Trainer während die 10 tapferen Norska-Läufer (und Läuferin) im Regen und in der Dunkelheit unterwegs waren. Eine spannende Erfahrung, aber um selber das Traineramt ganz zu übernehmen fehlen mir noch mindestens 10-15 Jahre Erfahrung im Spitzensportbereich.
Es hat aber sehr gut getan, im Sportbereich tätig zu sein und gab auch eine spannende Abwechslung zum Alltag. Denn der Alltag war geprägt mit Physiotherapie (täglich bei drei verschiedenen Therapeuten), Arztbesuche und Blackroll/Stretching.

Ich hoffe also, dass ich bald wieder zur alten Stärke zurückfinden kann und dann auch einige top Resultate erzielen kann.